13. Oktober



Gustave Aimard [d.i. Olivier Gloux] (13.10.1818 - 20.6.1883) [zum Teil findet sich in der Literatur auch der 13.9.1818 als Geburtstag] war neben Gabriel Ferry der wichtigste Vertreter der völkerkundlichen Reise- und Abenteuerromans im Frankreich des 19. Jahrhunderts.

In den 1840er und der ersten Hälfte der 1850er Jahre hielt er sich in Süd-, Mittel- und Nordamerika auf, bevor er um 1857 nach Frankreich zurückkehrte. Hier war ein starkes Interesse an Berichten un Informationen über amerikanische Verhältnisse vorhanden und Aimards schriftstellerische Versuche, in denen er das Leben auf dem westlichen Doppelkontinent beschrieb fanden, regen Zuspruch bei einem Publikum, dessen Regierung sich gerade zu dieser Zeit in die mexikanischen Verhältnisse einmischte. Schon bald wurden viele seiner - heute vergessenen - Werke auch ins Deutsche übersetzt.

Zu seinen bekanntesten Romanen, die später zumeist stark bearbeitet wurden, gehören Die Trapper in Arkansas und Freikugel, ein lebhafter, phantasiereicher Indianeroman, der in der von Gustav Doré illustrierten Fassung 1978 noch einmal in deutscher Sprache neu aufgelegt wurde.

Einige Informationen über den Autor finden sich im Internet unter: http://www.ablit.de/aimard/aimard.htm

Literatur: Rainer SIEVERLING, Die Abenteuerromane Gustave Aimards. Ein Beitrag zur Geschichte der französischen Trivialliteratur. Dissertation Freiburg 1987


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